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Interviews

Main-Echo Podcast 2021

MAIN-ECHO

In Aschaffenburg kennt man Markus Vollmer als Gitarristen der Abtown Houzeband, der Rest des Landes kennt ihn aus dem Fernsehen: Von Beginn an, seit 2014, gehört Vollmer zur Band der TV-Show »Sing meinen Song«. Auch in der aktuellen Staffel spielt er die Gitarre – was bedeutet, dass in der Corona-Zeit zumindest einer von Vollmers vielen Jobs erhalten geblieben ist.

Wie ist das, mit Stars wie Nena auf der Bühne zu stehen oder von DJ Bobo den Moonwalk gezeigt zu bekommen? Im Podcast »Kultur in der Krise« berichtet Markus Vollmer von einem bewegten Jahr: »Sing meinen Song« wurde diesmal nicht in Südafrika, sondern in einem Zelt an der Ostsee gedreht – unter strengen Corona-Auflagen.

Andere Aufträge sind Vollmer im vergangenen Jahr weggebrochen – etwa die Tour mit Gregor Meyle, die ausgefallen ist. Doch weil genug Zeit dafür da war, hat Vollmer im Gegenzug seinen Patreon-Kanal aufgebaut – in der konzertarmen Zeit ein willkommenes zusätzliches Standbein. Im Podcast erklärt der gebürtige Aschaffenburger auch, warum er in der Corona-Zeit kein neues Album aufgenommen hat und welche Leidenschaft er stattdessen entdeckt hat: Vollmer führt Videotagebuch und berichtet nun auf Youtube regelmäßig aus dem Leben eines Berufsmusikers.

Dass sich im Kreis seiner Kollegen die Fronten im Bezug auf Corona teilweise verhärtet haben, sieht Markus Vollmer kritisch: »Ich finde diese ganze Facebook-Geschichte, wo jeder sein Schild hochhält, sehr problematisch«, sagt er. Jeder könne seine Meinung haben, »aber vergesst bitte nicht, euch auch mal zu treffen und darüber zu reden. Das Schlechteste, was man machen kann, ist drauf los zu hassen.«

Dieses Gespräch wurde am 27. Mai 2021 aufgezeichnet.


SWR1 Interview 2019

Der Mannheimer Gitarrist und Songwriter Markus Vollmer steht normalerweise mit Gregor Meyle oder der Band von „Sing meinen Song“ auf der Bühne. Mit „Brothers of Cintsa“ hat er jetzt sein drittes eigenes Album veröffentlicht – ohne Druck, dafür mit viel Fingerspitzengefühl für seinen ganz eigenen Sound, der durchaus an Künstler wie Ryan Adams, John Mayer und auch Eric Clapton erinnert – mit SWR1 Musikredakteurin Katharina Heinius hat er über all das gesprochen.


Main Echo Zeitungsartikel 2019

Artikel von Alexander Bruchlos


Radio Regenbogen Interview von 2018

Mein Interview mit Cara Gurr bei Radio Regenbogen im iTunes PODCAST


Interview fürs FRIZZ Magazin 2016

Seit 2007 ist Markus Vollmer als Singer/Songwriter aktiv. In Anbetracht der Karriereverläufe innerhalb der hiesigen Musikszene hat seine eine außergewöhnliche Entwicklung durchgemacht: Seine beiden Soloalben „So far“ und „Restless Passenger“ mögen ja gerade noch so in das Schema eines kleinstädtischen Troubadours passen – Engagements im deutschen Privatfernsehen und als Tourneegitarrist bei Gregor Meyle bei gleichzeitiger Supporttätigkeit für ebendiesen mögen jedoch ein wenig aus dem gewohnten Rahmen fallen.

Bleibt die Frage: Wie schafft man das? „Ich habe irgendwann angefangen, eigene Songs zu schreiben und schon immer Aufnahmen von meinen Sachen gemacht“, verrät der Aschaffenburger. Als genügend Material vorhanden war, begann er mit Larry Fricke, die Stücke professionell zu produzieren. Unterstützung fand er in Mario Garruccio an den Drums, Mathias Grosch am Keyboard sowie Holger Kalenda am Bass. Um die Arrangements kümmert sich Vollmer bisweilen selbst: „Ich produziere alles soweit vor, die Musiker bekommen so einen recht genauen Eindruck von dem, was ich aus dem Album machen möchte.“ Inspiration für die Texte findet er sowohl in Filmen, Kurzgeschichten, Büchern als auch im Internet. Viele Stücke spiegeln eigene Lebenserfahrungen wider, bei anderen verarbeitet er Themen, die ihn begeistern. So etwa im Song „A distant planet“, zu welchem er durch eine Doku über Gedächtnisverlust angeregt wurde. „Ich mag abstrakte Texte, die Bilder erzeugen und auch mal mehrere Bedeutungen haben können“, so der Musiker.

Als Mathias Grosch, musikalischer Leiter von „Sing meinen Song – Das Tauschkonzert“ – für besagte VOX-Sendung eine Band zusammenstellte, wurde einer der beiden Gitarrenplätze mit Markus besetzt. Für ihn ist „Sing meinen Song“ laut eigener Aussage „die beste Musiksendung der kommerziellen Sender in Deutschland“. Das Besondere: Es werden komplette Musikstücke inklusive Spannungsbögen und Soli gespielt. „So etwas gab es schon lange nicht mehr, weil alles komprimiert sein muss auf Höhepunkte“, fügt der Wahl-Mannheimer hinzu.

Bereits 2007 kam es zur bedeutsamen Begegnung mit Gregor Meyle. Auf dem Umsonst & Draußen Festival in Würzburg zeichnete dieser für den Monitormix auf der Bühne verantwortlich – just als Markus seinen dortigen Auftritt absolvierte. Der Bühnensound muss so bombastisch gewesen sein, dass der Singer/Songwriter dem damals noch unbekannten Gregor eine seiner CDs schenkte. Ende 2014 ging es für den deutschsprachigen Sänger dann steil nach oben – und Markus wurde als Tourneegitarrist angeheuert. Bei der aktuellen Tour ist Markus sogar zusätzlich solo im Vorprogramm zu hören. Wie sagt man so schön: Das Leben schreibt doch die besten Geschichten.

 

 


Main Echo Zeitungsartikel 2019

Artikel von Alexander Bruchlos


Radio Regenbogen Interview von 2018

Mein Interview mit Cara Gurr bei Radio Regenbogen im iTunes PODCAST


Interview fürs FRIZZ Magazin 2016

Seit 2007 ist Markus Vollmer als Singer/Songwriter aktiv. In Anbetracht der Karriereverläufe innerhalb der hiesigen Musikszene hat seine eine außergewöhnliche Entwicklung durchgemacht: Seine beiden Soloalben „So far“ und „Restless Passenger“ mögen ja gerade noch so in das Schema eines kleinstädtischen Troubadours passen – Engagements im deutschen Privatfernsehen und als Tourneegitarrist bei Gregor Meyle bei gleichzeitiger Supporttätigkeit für ebendiesen mögen jedoch ein wenig aus dem gewohnten Rahmen fallen.

Bleibt die Frage: Wie schafft man das? „Ich habe irgendwann angefangen, eigene Songs zu schreiben und schon immer Aufnahmen von meinen Sachen gemacht“, verrät der Aschaffenburger. Als genügend Material vorhanden war, begann er mit Larry Fricke, die Stücke professionell zu produzieren. Unterstützung fand er in Mario Garruccio an den Drums, Mathias Grosch am Keyboard sowie Holger Kalenda am Bass. Um die Arrangements kümmert sich Vollmer bisweilen selbst: „Ich produziere alles soweit vor, die Musiker bekommen so einen recht genauen Eindruck von dem, was ich aus dem Album machen möchte.“ Inspiration für die Texte findet er sowohl in Filmen, Kurzgeschichten, Büchern als auch im Internet. Viele Stücke spiegeln eigene Lebenserfahrungen wider, bei anderen verarbeitet er Themen, die ihn begeistern. So etwa im Song „A distant planet“, zu welchem er durch eine Doku über Gedächtnisverlust angeregt wurde. „Ich mag abstrakte Texte, die Bilder erzeugen und auch mal mehrere Bedeutungen haben können“, so der Musiker.

Als Mathias Grosch, musikalischer Leiter von „Sing meinen Song – Das Tauschkonzert“ – für besagte VOX-Sendung eine Band zusammenstellte, wurde einer der beiden Gitarrenplätze mit Markus besetzt. Für ihn ist „Sing meinen Song“ laut eigener Aussage „die beste Musiksendung der kommerziellen Sender in Deutschland“. Das Besondere: Es werden komplette Musikstücke inklusive Spannungsbögen und Soli gespielt. „So etwas gab es schon lange nicht mehr, weil alles komprimiert sein muss auf Höhepunkte“, fügt der Wahl-Mannheimer hinzu.

Bereits 2007 kam es zur bedeutsamen Begegnung mit Gregor Meyle. Auf dem Umsonst & Draußen Festival in Würzburg zeichnete dieser für den Monitormix auf der Bühne verantwortlich – just als Markus seinen dortigen Auftritt absolvierte. Der Bühnensound muss so bombastisch gewesen sein, dass der Singer/Songwriter dem damals noch unbekannten Gregor eine seiner CDs schenkte. Ende 2014 ging es für den deutschsprachigen Sänger dann steil nach oben – und Markus wurde als Tourneegitarrist angeheuert. Bei der aktuellen Tour ist Markus sogar zusätzlich solo im Vorprogramm zu hören. Wie sagt man so schön: Das Leben schreibt doch die besten Geschichten.