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MARKUS VOLLMER

27. Juli, 2020

Ich arbeite zur Zeit intensiver an meinem YouTube Channel und an meinen PATREON Inhalten.
Es gibt verschiedene Arten auf eine Krise bedingt durch eine weltweite Pandemie zu reagieren. Die einen machen Urlaub, die anderen gehen in ihren alten Job zurück, manche entdecken sogar ganz neue Felder der Betätigung. Am Ende kommt es nur darauf an, ob man finanziell über die Runden kommt. Wenn nicht, kann die ganze Sache sehr unangenehm werden, und das führt leider auch zu Depressionen, Frust, Hass und zum Teil auch Selbstmord.

Ich für meinen Teil stürze mich in Arbeit, hallo 70 Stunden-Woche! Meine Arbeit macht mir Spass, deshalb jetzt erst recht, ich stehe um 7:00 Uhr auf, setze mich an meinen Computer und arbeite. Ich plane, schreibe Ideen auf, mache Videos, übe Gitarre, arrangiere Songs für Künstler oder schreibe Rechnungen zumindest für die Aufträge, die ich jetzt erledingen kann. Nach dem Essen fahre ich ins Studio und dort bereite ich Sessions vor, mische Songs, schneide Videos oder bereite mich vor, auf was auch immer.
Mir geht es gut, wir leben in einem Land, das gut strukturiert ist, ich habe sehr viel Glück gehabt und noch reicht das Geld aus. In Baden Württemberg gab es eine Corona-Hilfe und die GEMA bot auch ihre Hilfe an. Es wird knapp, aber es sollte bis zum Winter ausreichen. Dann kann ich nur hoffen, dass die Musik-Branche nicht kaputt gegengen ist und ich wieder Geld verdienen kann. Ich lebe seit über 20 Jahren von meinen Fähigkeiten, Gitarre spielen und singen zu können, vom Performen oder auch vom Unterrichten, und ich habe mich über die Jahre daran gewöhnt, dass es bei mir keine Sicherheiten gibt, die es zum Vergleich im Angestellten-Verhältnis gibt. Trotzdem habe ich mir (über die Jahre) durch mehrere “Standbeine” ermöglicht, ein normales und stabiles Leben zu führen. Jetzt zweifle ich wieder, ich habe keine Angst oder sogar Panik, mehr so etwas wie einen neuen Begleiter der mich verfolgt. So etwas wie eine nervende Gestalt, die mir die ganze Zeit mit ihrem knochigen Zeigefinger auf die Schulter tippt und Sachen in einer Sprache von sich gibt, die ich (noch?) nicht verstehe. Sie hängt mir an den Fersen und manchmal kommt sie so nahe, das ich stolpern will. Aber sie kriegt micht nicht! Ich habe sie schon zwei, drei mal mit meinem Ellenbogen erwischt und kann sie auf Abstand halten. Sie stresst mich, und sie ist unermüdlich, ich glaube sogar, dass sie etwas aus dem Mund riecht. So oder so, ich mag sie nicht, diese Gestalt. Sie verfolgt mich jeden Tag und ich lebe mit ihr. Vielleicht ist es Pessimismus oder die Angst vor dem Unbekannten, vielleicht ist es das was mir ängstliche Menschen einreden oder die Informationsflut aus dem Internet, bei der man nun wirklich nicht Immer gut beraten ist. Aber an irgendwas muss man sich ja festhalten. Ich entscheide mich für die Musik und dafür, mich weiter zu entwickeln, denn dann merke ich, dass sich mein dunkler Verfolger langweilt, er hat davon keine Ahnung, wie man Akkorde spielt, oder ein Solo, warum wir Gänsehaut bekommen wenn ein Refrain aufblüht oder wir uns bewegen, weil das Schlagzeug groovt. Die Angst kann damit nichts anfangen, sie sitzt nutzlos in der Ecke und kratzt den Putz von den Wänden. So mag ich sie am liebsten, wenn sie mich in Ruhe lässt und sich selbst bemitleidet.
Oft hat Chaos dazu geführt das sich etwas neues ordnet, ich hoffe, dass es hier auch so ist. Passt auf Euch auf!


SKIAA

Saskia kam auf mich zu mit der Frage 2 Songs von ihr zu produzieren, Along Your Way und Believe. Ich plante eine Session mit Tommy Baldu (dr) und Sebastian Flach (b) und wir hatten 3 schöne Tage in unserem Studio.
Nachdem ich einige Zeit mit der Ausarbeitung und dem Mischen der Songs beschäftigt war, gibt es nun die beiden Stücke als Single von SKIAA. Ausserdem ein Video von der Session mit dem ersten Roughmix.


Mix & Production: Markus Vollmer
Digital Distribution: Max Ackermann
Photowork: Ellen Schmauss
Videos: Thilo Metzger

Drums, Percussion: Tommy Baldu
Bass: Sebastian Schlapbe Flach
Guitars, Keys: Markus Vollmer
Gemastert von 24-96 MASTERING




Ein paar gesammelte Stücke mit meinen Gitarren


Instrumentals